Von Dokumentation bis Finanzwesen

Als Industriekaufmann/kauffrau lernst du alle wichtigen kaufmännischen Bereiche in einem Pharma-Unternehmen kennen. Ob Materialwirtschaft, Finanzwesen oder Personalabteilung – über verschiedene Abteilungen bekommst du mit, was alles dazugehört, um neue Medikamente zu entwickeln oder herzustellen. Dabei ist Neugier an betriebswissenschaftlichen Vorgängen gefragt, aber auch Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Hier berichtet Vanja Gersak- Perez über ihre Ausbildung als Industriekauffrau beim Pharma-Unternehmen Pfizer in Freiburg.

Berufsbild: Industriekauffrau/-mann

Du arbeitest in verschiedenen Abteilungen, die den betriebswirtschaftlichen Ablauf im Unternehmen sicherstellen: Dazu gehören Personal und Finanzwesen, aber auch Materialwirtschaft und Vertrieb. Du koordinierst eigene Projekte, nutzt moderne Büro- und Kommunikationssysteme und tauchst ein in die kaufmännische Welt eines Unternehmens.

Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit sind wichtige Eigenschaften, denn viele Abläufe erfordern Genauigkeit. Eine saubere Dokumentation gehört zum Alltag von Industriekauffrauen-/männern dazu. Darüber hinaus ist ein grundsätzliches Interesse an betriebswirtschaftlichen Vorgängen hilfreich, der Umgang mit Zahlen und Excel-Tabellen sollte dir Spaß machen. Sehr gute Kenntnisse in der deutschen Sprache sind ebenfalls nützlich im Arbeitsalltag.

Du arbeitest in einem spannenden Umfeld, das sich der Entwicklung und/oder Produktion von neuen Medikamenten verschrieben hat.

Neugierde und Aufgeschlossenheit sind ebenso nützlich wie die Fähigkeit, sich in Englisch zu unterhalten. In viele Pharma-Unternehmen wird Internationalität groß geschrieben, die meisten haben auch Standorte außerhalb von Deutschland.

Wie bist du in diesen Beruf gekommen, was hat dich daran interessiert?
Also ich habe meine Fachhochschulreife schon im Bereich Wirtschaft gemacht und habe einfach gemerkt, durch die Themen in der Schule, dass mich das sehr interessiert. Und eben das Berufsfeld Industriekauffrau ziemlich viel abdeckt. Dann gibt es noch die Kooperation zwischen Pfizer und dem Olympiastützpunkt, und dadurch, dass ich Leistungssportlerin im Ringen bin, hat es sich dadurch nochmal ergeben, hier die Ausbildung zu machen.

Warum ist dein Job nicht nur ein Job?
Weil wir Azubis auch viel miteinander zu tun haben. Wir auch oft in Bereichen einfach zusammensitzen und man lernt viele Menschen kennen.

Gibt es einen Wow-Moment während deiner Ausbildung?
Den gibt’s tatsächlich. Und zwar wurde uns ganz am Anfang von der Ausbildung mitgeteilt, dass die Türen für uns immer offenstehen und man immer zu jedem gehen kann – es sei denn jemand ist gerade im Meeting oder so. Das hat sich auch bewahrheitet, also innerhalb der Ausbildung, es sind wirklich überall die Türen immer offen. Man kann zu jedem hingehen, egal mit welchem Anliegen und einfach darüber reden.

Woran, womit arbeitest du aktuell?
Aktuell befinde ich mich in der Personalabteilung und da bin ich zuständig, die neuen Auszubildenden, die sich hier gerne bewerben für eine Ausbildung, einzuladen für ein Assessement-Center, wo sie einfach verschiedene kleinere Tests durchlaufen, vorbereiten. Dann durchlaufe ich mit ihnen den kompletten Tag, begleite sie einfach, nehme sie ein bisschen mit an die Hand und am Ende kommts vielleicht noch zu einem Vertrag, den ich erstellen darf oder nicht.

Pharma ist:
Vielfältig.

Welches Pharmaklischee stimmt?
Dokumentation ohne Ende. Ist etwas nicht dokumentiert, ist es auch nicht passiert. Das stimmt auf jeden Fall.

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