Über Technikbegeisterung zur Fachinformatik

Als Fachinformatiker bist du mit dafür verantwortlich, dass Hard- und Software im Pharma-Unternehmen rund laufen. Du lernst, was IT-Infrastruktur in der Praxis bedeutet, und wie Client-Server-Systeme geplant, installiert und konfiguriert werden. Wer Spaß am Programmieren hat, sich für Technik begeistert und andere Menschen im Umfang damit gern unterstützt, ist hier am richtigen Platz.

Hier berichtet Daniel Bauer über seine Ausbildung als Fachinformatiker beim Pharma-Unternehmen Pfizer in Freiburg.

Berufsbild: Fachinformatiker:in

Zu deinen Aufgaben gehört die Betreuung von IT-Infrastrukturen und Client-Server-Systemen im Unternehmen – von der Planung, über die Installation bis hin zur Konfiguration. Darüber hinaus übernimmst du Tätigkeiten bei der Administration verschiedenster Systeme wie Windows Server, Active Directory, Citrix und viele mehr und erstellen und pflegen die entsprechende Dokumentation. Du hilfst dem Help-Desk bei der systematischen Fehleranalyse sowie Fehlerbehebung. Darüber hinaus bist du vielfach im Austausch mit anderen Kolleg:innen, immer wenn es um die Beratung und technische Einweisung von Hard- und Software geht.

Zuverlässigkeit und logisches Denkvermögen sind wichtige Eigenschaften für diesen Beruf. Eine gute Dokumentation gehört zum Alltag bei Fachinformatiker:innen ebenfalls dazu. Darüber hinaus ist ein grundsätzliches Interesse an Technik und Programmieren hilfreich, der Umgang mit IT-Systemen und Computern sollte dir Spaß machen. Auch sind immer wieder komplexe Aufgaben zu lösen. Ein freundliches und serviceorientiertes Auftreten wird erwartet, da Fachinformatiker abteilungsübergreifend mit vielen anderen Kolleg:innen im Austausch sind und zusammenarbeiten.

Du arbeitest in einem spannenden Umfeld, das sich der Entwicklung und/oder Produktion von neuen Medikamenten verschrieben hat.

Neugierde und Aufgeschlossenheit sind ebenso nützlich wie die Fähigkeit, sich in Englisch zu unterhalten. In viele Pharma-Unternehmen wird Internationalität groß geschrieben, die meisten haben auch Standorte außerhalb von Deutschland.

Wie bist du in diesen Beruf gekommen? Was hat dich daran interessiert?
Ich bin zu diesem Beruf gekommen, weil ich schon früh angefangen habe mit Computern zu arbeiten. Ich habe gerne mal meinem Vater geholfen, wenn der was am Computer gemacht hat und auch durch die Schule. Der Informatikunterricht in der Schule hat mich sehr interessiert.

Warum ist dein Job nicht nur ein Job?
Unser Job ist nicht nur ein Job, weil durch uns die Mitarbeiter weiterarbeiten können. Ohne uns würden sie oftmals gar nicht weiterarbeiten können und die Produktion würde stehen bleiben – deshalb sind wir auch so wichtig.

Woran und womit arbeitest du aktuell?
Aktuell arbeite ich an einem Inventursystem gemeinsam mit Arbeitskollegen aus dem zweiten Lehrjahr. Ein Inventursystem brauchen wir, um festzulegen wie viel Sachen wir noch haben, oder ob wir was bestellen müssen.

Hast du ein Lieblingsgerät oder eine Lieblingstechnologie?
Mein Lieblingstool ist derzeit VS-Code, die ITler wissen davon. Es hilft sehr. Vor allem weil man mehrere Plug-Ins hinzufügen kann. Und vor allem auch Copilot nutzen wir sehr gerne, weil das auch sehr gut hilft bei der Fehlersuche wenn der Code mal nicht funktioniert.

Pharma ist:
Zukunft! Das ist wirklich ein wichtiges Thema.

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